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Nürnberg gehört zu den Städten, die uns kulinarisch immer wieder überraschen. Hier verraten wir euch unsere liebsten Restaurants, Cafés und Foodtipps für euren nächsten Städtetrip.

Eine kulinarische Liebeserklärung an Nürnberg

Bratwurst, Lebkuchen und Christkindlesmarkt? Kann Nürnberg natürlich. Trotzdem überrascht uns die Frankenmetropole kulinarisch immer wieder aufs Neue. Kaum glauben wir, Nürnberg inzwischen gut zu kennen, sitzen wir plötzlich in einem historischen Klosterhof beim Lunch, entdecken eine neue Lieblingsadresse im Handwerkerhof oder sprechen noch Wochen später über eine Karotte. Klingt seltsam? Die ganze Story dazu gibt’s weiter unten.

Genau deshalb gibt es diesen Food Guide für Nürnberg. Er ist nicht an einem Wochenende entstanden, sondern wächst seit Jahren mit jeder Reise weiter. Hier sammeln wir unsere liebsten Restaurants, Cafés und kulinarischen Entdeckungen für euren nächsten Städtetrip nach Nürnberg. Und wenn wir ehrlich sind: Fertig wird dieser Guide wahrscheinlich nie. Kaum sind wir abgereist, gibt es schon wieder einen Grund für die nächste Nürnberg-Reise.

Was ihr in Nürnberg unbedingt probieren solltet

Rotbier-Blechschild im Handwerkerhof Nürnberg an einer hellen Hauswand
Verpackte Nürnberger Lebkuchen von Dornauers Lebküchnerei als typisches Souvenir aus Nürnberg

Hunger auf noch mehr Nürnberg-Tipps bekommen? Die gibt’s in unserem Beitrag „Ein Wochenende in Nürnberg – Unsere Tipps für euren Städtetrip im Frühling“.

Frühstücken und Cafés in Nürnberg

Café-Restaurant Zeit & Raum

Im Herzen von Nürnberg direkt an der Pegnitz gelegen, heißt euch das Restaurant ZEIT & RAUM willkommen – das auch bekannt ist als „Mama Zeit“, ein Nickname, den das Lokal von seinen Gästen liebevoll verliehen bekommen hat

Dieses charmante Café-Restaurant in der Nürnberger Innenstadt begeistert mit einem Fokus auf vegetarische und vegane Küche und ist berühmt für sein legendäres Frühstück.

Vegetarische und vegane Landbrote mit Aufstrichen, Grillgemüse und Spiegelei im Café ZEIT & RAUM in Nürnberg
Veganes Dessert: Cheesecake mit roten Johannisbeeren auf schwarzem Teller im Café ZEIT & RAUM Nürnberg

Wir können es gar nicht anders sagen: Unser Besuch im ZEIT & RAUM war schlichtweg bezaubernd. Das Ambiente versprühte Charme und Lebensfreude à la „savoir-vivre“. Überall im Lokal gibt es gemütliche Ecken, in denen wir uns am liebsten den ganzen Tag durch die Speisekarte geschlemmt hätten. 

Die lockte mit wohligen Seelenwärmer-Gerichten wie Galette d‘ Hiver, Quiche Maison und „Salty Darlings“ wie Gröstel vom Serviettenknödel oder deftigem Croissant-Auflauf.

Unser Frühstücks-Gaumen blieb schließlich bei den gerösteten Landbroten mit urigen Namen wie „Zeisel-Alm“ und „Alpenrausch“ hängen, die uns mit köstlichen vegetarischen und veganen Aufstrichen und frischen Zutaten wie Tomaten-Salsa, Spiegelei, Grillgemüse und frischen Sprossen überzeugten. 

Als süßen „Absacker“ gab es noch einen veganen Cheesecake. Ihr seht schon: Das ZEIT & RAUM hat uns restlos begeistert und sich einen festen Platz in unseren Foodie-Herzen gesichert!

Frühling an der Pegnitz mit Blick von der Heubrücke in der Nürnberger Altstadt

Tipp: Im Sommer könnt ihr euch im ZEIT & RAUM Picknickboxen to go bestellen und euch direkt an die Regnitz setzen! Was für eine wunderbare Idee, die wir uns auf jeden Fall für unseren nächsten Besuch in Nürnberg vormerken!

BERGBRAND Kaffeerösterei

Eingebettet in die malerische Kulisse der Weißgerbergasse ist die Kaffeerösterei BERGBRAND die Anlaufstelle schlechthin für Kaffeeliebhaber

Bei unserem Besuch in der kleinen Kaffeerösterei sind wir in den Genuss eines wirklich hervorragenden Kaffees gekommen, der hier täglich im schonenden Trommelröstverfahren mit viel Zeit und Know-how hergestellt wird. 

Zwei Tassen Cappuccino am Fensterplatz der Kaffeerösterei BERGBRAND in der Nürnberger Weißgerbergasse
Alexandra von Tables & Fables mit Cappuccino am Fensterplatz der Kaffeerösterei BERGBRAND mit Blick auf die Weißgerbergasse in Nürnberg

Die entspannte Atmosphäre im Café, der authentische Charme und die Hingabe zum perfekten Kaffeeerlebnis haben uns im BERGBRAND von der ersten Sekunde an begeistert. 

Wir können euch einen Besuch in dieser kleinen Oase der Kaffeekultur inmitten der Weißgerbergasse also wärmstens empfehlen! Für uns war er der perfekte Start in den Tag!

Café PIQUE NIQUE

Ein Stückchen Paris mitten in Nürnberg? Genau dieses Gefühl hatten wir im Café PIQUE NIQUE am Augustinerhof. Schon die roten Bistrotische vor dem Café, der Duft von warmem Gebäck und das geschäftige Treiben rund um die offene Pâtisserie sorgen sofort für dieses kleine „Oh là là“-Gefühl mitten in der Nürnberger Altstadt unweit des Hauptmarkts.

Theke im Café Pique Nique Nürnberg mit Croissants, Crookies und Croissant Rolls in der Auslage

Eigentlich war im PIQUE NIQUE nur ein schnelles petit déjeuner geplant, bevor wir uns in den Sightseeing-Tag in Nürnberg stürzen würden. Stattdessen standen wir erst einmal ziemlich verliebt vor der Pâtisserie-Theke mit ihren goldbraunen Croissants, feinen Tartes und buttrigen Brioches – und plötzlich schien Sightseeing gar nicht mehr so dringend. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben gleich noch etwas für später mitgenommen. Savoir-vivre to go sozusagen.

Bistrotheke im Café Pique Nique Nürnberg mit französischen Backwaren und Patisserie-Spezialitäten
Goldbraun gebackenes Mandelcroissant mit Mandelblättchen im Café Pique Nique

Französisches Frühstücksgefühl mitten in Nürnberg​

Unsere Wahl fiel schließlich auf Pain au Chocolat und Mandelcroissant – außen knusprig, innen herrlich buttrig – dazu zwei dampfende Tassen Cappuccino. Und schnell war klar: Savoir-vivre geht heute vor Sightseeing.

Überhaupt hat das PIQUE NIQUE diese wunderbar entspannte, urban-französische Atmosphäre, die perfekt zu einem Städtetrip passt. Menschen mit Einkaufstüten, Hotelgäste, Kaffeepausen, ein schnelles Croissant auf die Hand oder doch noch ein zweiter Café au Lait – hier fühlt sich alles angenehm leicht und unkompliziert an. Genau solche Orte machen einen Städtetrip für uns kulinarisch spannend und besonders – und das PIQUE NIQUE ist definitiv einer davon.

Schriftzug am Schaufenster des Café Pique Nique im Augustinerhof Nürnberg
Weiße Sonnenschirme vor dem Café Pique Nique im Augustinerhof Nürnberg

Für zwischendurch: Nürnbergs beste Genussstopps

Das Tiergärtnertor – die „Piazza“ von Nürnberg

Wir nennen ihn liebevoll die „Piazza“ von Nürnberg – diesen lebhaften Platz zwischen Kaiserburg, Pilatushaus und Dürer-Haus, denn hier pulsiert das Leben! Benannt ist er nach dem Tiergärtnertor aus dem 13. Jahrhundert, einem Stadttor, das auch heute noch Teil der Stadtmauer ist und dessen Namen zurück auf das ehemalige Wildgehege der Burg geht.

Blick vom Ölberg auf den Tiergärtnertorplatz mit dem Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg im Frühling
Beliebtes Straßencafé Café Bar Wanderer am Tiergärtnertorplatz in Nürnberg an einem sonnigen Frühlingstag

Für uns ist die „Piazza“ von Nürnberg der ideale Ort für eine Sightseeing-Pause, denn was gibt es Schöneres, als hier bei sonnigem Wetter draußen zu sitzen und diese besondere Atmosphäre am Tiergärtnertor zu genießen? 

Ob in einem der zahlreichen kleinen Cafés mit Blick auf die mittelalterliche Kulisse oder mit einem Wegbier direkt auf dem Pflaster – bei schönem Wetter fühlt man sich hier fast schon wie in Italien!

Tipp: Drinks to go könnt ihr euch im Café Bar Wanderer und Bieramt holen. In der zur Café-Bar umgebauten alten Werkstatt bekommt ihr Espresso-Spezialitäten, fränkische Biere und natürlich auch Aperol und Co. Die Außenbestuhlung hat von Mai bis einschließlich September jeweils bis 24  Uhr geöffnet.

Die kleine Eismanufaktur in der Weißgerbergasse

Historische Fachwerkhäuser in der Weißgerbergasse in Nürnberg im Frühling
Salty Peanuts Eis in der Waffel von der Kleinen Eismanufaktur in der Nürnberger Weißgerbergasse

An den warmen Tagen des Jahres darf natürlich auch ein Eis nicht fehlen. Unfassbar leckere Eissorten wie Crème brûlée, Salty Peanuts, Fruit de la Passion, Blaubeer Swirl und Himbeer Lassi bekommt ihr in der kleinen Eismanufaktur in der Weißgerbergasse, die übrigens nur einen Steinwurf vom Regnitzufer entfernt liegt! Ein besseres Argument für eine kleine Sightseeing-Pause fällt uns ehrlich gesagt kaum ein.

Auswahl an Eissorten in weißen Bilderrahmen vor dem Schaufenster der Kleinen Eismanufaktur in der Nürnberger Weißgerbergasse

Genuss zum Mitnehmen: Kulinarische Shopping-Adressen in Nürnberg

Der Hauptmarkt: Nürnbergs zentraler Genuss-Hotspot

Für uns gehört ein Bummel über den Hauptmarkt bei einem Nürnberg-Besuch einfach dazu. Zwischen Obst, Gemüse, Kräutern und fränkischen Spezialitäten bekommt man schnell ein Gefühl für die kulinarische Vielfalt der Region. Viele der Produkte stammen direkt aus dem Knoblauchsland, einem der größten zusammenhängenden Gemüseanbaugebiete Deutschlands vor den Toren der Stadt. Je nach Saison landen Spargel, Tomaten, Kräuter oder Beeren praktisch ohne Umwege auf dem berühmten Nürnberger Wochenmarkt.

Frauenkirche und Wochenmarkt auf dem Nürnberger Hauptmarkt an einem bewölkten Tag
Regionales Gemüse und Kartoffeln an einem Marktstand auf dem Nürnberger Hauptmarkt
Wochenmarkt auf dem Nürnberger Hauptmarkt mit dem Schönen Brunnen und der Kirche St. Sebald im Hintergrund

Foodie-Tipp: Haltet Ausschau nach regionalen Erzeugern und gönnt euch einen kleinen Markt-Bummel statt klassischem Souvenir-Shopping. Zwischen frischem Gemüse, fränkischen Spezialitäten und den Original Nürnberger Rostbratwürsten entdeckt ihr die kulinarische DNA der Region. 

Dazwischen finden sich immer wieder kleine fränkische Manufakturen mit Honig, Fruchtaufstrichen oder regionalen Spirituosen. Übrigens: Nürnberg war einst eine bedeutende Handelsstadt für Gewürze – ein Erbe, das bis heute in den charakteristischen Aromen der Rostbratwürste und Nürnberger Lebkuchen weiterlebt.

Nürnberger Wochenmarkt Öffnungszeiten (Kernverkaufszeiten): Montag bis Samstag, 9 bis 18 Uhr, sie können aber je nach Stand variieren.

Adresse: Hautpmarkt, 90403 Nürnberg

Der Handwerkerhof – wo Handwerk auf Genuss trifft

Alexandra von Tables & Fables vor dem historischen Bratwurstglöcklein im Nürnberger Handwerkerhof
Drei im Weggla: Traditionelle Nürnberger Bratwürste im Brötchen im Handwerkerhof Nürnberg

Der idyllische Handwerkerhof am Königstor zählt zu unseren heimlichen Lieblingsplätzen in Nürnberg, denn hier fühlen wir uns jedes Mal direkt ins Mittelalter versetzt. Das Besondere: in den kleinen Werkstätten des Handwerkerhofs könnt ihr den Meistern direkt über die Schulter schauen und traditionelles Nürnberger Handwerk hautnah erleben. Ob Lebküchnerei, Glasmalerei, Töpferei oder Goldschmiedekunst – wer das Einzigartige sucht, wird hier fündig! 

Handgeschriebene Schiefertafel mit Hinweis auf Lebkuchen to go im Nürnberger Handwerkerhof

Schon beim Betreten dieser kleinen „Stadt in der Stadt“ umfängt uns der verlockende Duft von Nürnberger Bratwürsten, Lebkuchen und frisch gebrühtem Kaffee, der uns beim Bummel durch die kleinen Gassen mit den charmanten Fachwerkhäusern begleitet. 

Auch Foodies sind hier also genau richtig, denn hier könnt ihr fränkischen Wein kosten, Bratwürste auf originalen Zinntellern genießen, Schokoladenspezialitäten probieren und natürlich die echten Nürnberger Lebkuchen ergattern.

Zeit für einen Kaffee: Unser Lieblingsplatz - Das Café in der 12

Frühstückspause im Café in der 12 im Nürnberger Handwerkerhof mit Cappuccino und Croissants

Für eine Kaffeepause im Handwerkerhof zieht es uns jedes Mal ins Café in der 12. Die Außenplätze sind zwar heiß begehrt, doch bisher hatten wir immer Glück. Der kurze Coffee-Stop ist für uns längst zur kleinen Nürnberg-Tradition geworden – ein entspannter Moment zwischen An- und Abreise, direkt neben dem Hauptbahnhof.

Regional Delis – Die Genussecke im Handwerkerhof mit Feinkostfaktor

Alexandra von Tables & Fables und Sternekoch Alexander Herrmann vor der Genussecke der Tourist Information Nürnberg
Verkostung von Papa Mame Sojasauce mit Sternekoch Alexander Herrmann in der Genussecke der Tourist Information Nürnberg

Wer durch den Handwerkerhof schlendert, denkt vermutlich zuerst an Fachwerk, Bratwürste und fränkische Traditionen – aber nicht unbedingt an handgebraute Sojasauce, fränkischen Whisky oder Lavendelsirup. Genau deshalb war die Genussecke für uns eine der schönsten Entdeckungen in Nürnberg. Statt klassischer Souvenirs warten hier sorgfältig ausgewählte Spezialitäten aus Franken und darüber hinaus, die vor allem eines machen: Lust aufs Probieren.

Hinter der Genussecke steckt jedoch weit mehr als nur ein gut sortiertes Feinkostregal. Gemeinsam mit Sternekoch Alexander Herrmann wurde hier ein Ort geschaffen, der die Genussvielfalt der Region in den Mittelpunkt stellt. Was das Konzept so interessant macht und welche Produkte uns besonders begeistert haben, erfahrt ihr in unserem Beitrag „Regional Delis – Die Genussecke im Handwerkerhof Nürnberg“.

Schild in der Genussecke der Tourist Information im Handwerkerhof Nürnberg mit der Aufschrift ‚Regional Delis: Die Genussvielfalt der Region

Adresse: Tourist Information im Handwerkerhof, Königstraße 82, (Laden 10)
Öffnungszeiten: Täglich: 10 bis 15.30 Uhr

Der Handwerkerhof auf einen Blick

  • Nürnbergs kulinarische Vielfalt auf engstem Raum erleben – von Bratwürsten und Lebkuchen bis zu Wein, Feinkost und regionalen Spezialitäten
  • Perfekt für einen genussvollen Bummel zwischen Fachwerk, kleinen Gassen und regionalen Manufakturen
  • Unser Tipp für eine Kaffeepause: das Café in der 12
  • Original Nürnberger Rostbratwürste gibt es im Bratwurstglöcklein
  • Besondere Spezialitäten und Mitbringsel aus Franken entdeckt ihr in der Genussecke

Art & Delikat am Trödelmarkt

Manche Entdeckungen macht man ganz zufällig – so wie das Art & Delikat, auf das wir beim Schlendern über den Trödelmarkt gestoßen sind. Hier entstehen traditionelle Holzformen, mit denen Plätzchen kunstvolle Muster, Figuren und Ornamente erhalten. 

Allein die Detailverliebtheit und das handwerkliche Können dahinter haben uns begeistert. Noch spannender wurden die Holzmodelle für uns aber durch die Geschichten dahinter. So erfuhren wir, dass sie traditionell für den Nürnberger Eierzucker verwendet wurden – ein kunstvoll geprägtes Gebäck, das viele heute als Springerle kennen. 

Plätzchenformen und Keksstempel auf einer Kommode im Geschäft Art & Delikat am Trödelmarkt in Nürnberg
Traditionell verzierte Plätzchen als Dekoration im Geschäft Art & Delikat am Trödelmarkt in Nürnberg
Traditionelle Keksstempel und Plätzchenformen im Geschäft Art & Delikat am Trödelmarkt in Nürnberg

Über Jahrhunderte gehörte es zur fränkischen Weihnachtstradition und wurde häufig bemalt, verschenkt oder sogar an den Christbaum gehängt. Kein Wunder eigentlich, denn viele der Motive wirken auch heute noch fast zu schön, um sie einfach zu essen. 

Natürlich konnten wir nicht widerstehen und haben uns ein paar der schönen Holzmodel mit nach Hause genommen. Wer sich selbst einmal an Nürnberger Eierzucker versuchen möchte, findet die passenden Rezepte für die Formen übrigens direkt auf der Website von Art & Delikat.

Dekorative Bocksbeutel an einer Fassade in am Trödelmarkt in der Nürnberger Altstadt
Fahrrad vor einer Hausfassade am Trödelmarkt in Nürnberg, umgeben von herbstlichem Laub

Bratwürste Essen in Nürnberg: Kleiner Bratwurstguide für die Altstadt

Hier gibt es die besten Bratwürste in Nürnberg

Sie ist das Markenzeichen von Nürnberg: Die Nürnberger Rostbratwurst. Ihre Geschichte reicht weit bis ins Mittelalter zurück. In den traditionellen Bratwursthäuschen Nürnbergs werden sie auch heute noch wie damals über offenem Feuer über Buchenholz gegrillt.

In der Nürnberger Altstadt bekommt ihr die beliebten kleinen Rostbratwürste natürlich an jeder Ecke. Im Grunde könnte man sagen, dass ihr einfach immer nur der Nase nach gehen müsst, denn der Duft von frisch gegrillten Bratwürsten verfolgt einen hier auf Schritt und Tritt. 

Wir haben uns für euch einmal durch die klassischen Bratwurstküchen der Nürnberger Altstadt getestet. Wo es die besten Bratwürste in der Nürnberger Innenstadt gibt, verraten wir euch in unserem „Kleinem Bratwurstguide für Nürnberg”.

Wer nach dem Nürnberg-Trip die gr0ße Bratwurst-Sehnsucht packt, kann sie mit unserem Rezept für Nürnberger Rostbratwürste mit Bratkartoffeln und Sauerkraut ganz einfach zu Hause nachkochen.

Unsere Kochbuchempfehlung: Die Bratwurst

Hier geht’s um die Wurst! Dieses Kochbuch ist voll mit Geschichten, Hintergründen und Rezepten rund um die Bratwurst – von Klassikern bis zu kreativen Neuinterpretationen, die zeigen, warum die Bratwurst nicht nur in Nürnberg, sondern auf der ganzen Welt so beliebt ist.

Siegfried Zelnhefer: Die Bratwurst* | ISBN: 9783747204641 | Preis:  28,00 € | Verlag: ars vivendi

Fränkische Küche und Nürnberger Originale

Wirtshaus Tucher-Bräu am Opernhaus

Wer Nürnberg kulinarisch kennenlernen möchte, ist in der Tucher-Bräu genau richtig. Die Speisekarte reicht von fränkischen Evergreens wie Schäufele, Sauerbraten und Flädlesuppe bis zu beliebten Wirtshaus-Klassikern à la Wiener Schnitzel und Zanderfilet. Gleichzeitig bleibt genug Raum für Gerichte, die zeigen, wie vielseitig die fränkische Küche heute sein kann.

Eingang des Traditionswirtshauses Tucher-Bräu am Opernhaus am Nürnberger Kartäusertor

Egal, ob ihr fränkische Klassiker liebt oder euch erst einmal an Schäufele, Sauerbraten und Rotbier herantasten möchtet: In der Tucher-Bräu seid ihr genau richtig. Praktisch für einen Städtetrip: Die Tucher-Bräu liegt direkt am Karthäusertor und damit nur wenige Schritte von Altstadt, Opernhaus und U-Bahn entfernt.

Beleuchtetes Logo des Wirtshauses Tucher-Bräu am Opernhaus in Nürnberg

Als „Einsteigerla“ (für Nicht-Franken: die Vorspeise) starteten wir unseren Abend in der Tucher-Bräu mit einem „Fränkischen Brusskädda“, das geschmacklich genau auf unserer Wellenlänge war: geröstetes Schwarzbrot mit gezupftem Schäufele in BBQ-Marinade und Krautsalat. 

Weiter ging es mit Sauerbraten und  Zanderfilet mit Walnusskruste. Dazu durfte natürlich auch ein Tucher Original Nürnberger Rotbier nicht fehlen. Unser Fazit: Moderne fränkische Wirthauskultur mit viel Charme, genauso lieben wir das!

Geröstetes Schwarzbrot mit gezupftem Schäufele in BBQ-Marinade und Krautsalat als Vorspeise im Wirtshaus Tucher-Bräu am Opernhaus in Nürnberg
Fränkisches Nürnberger Rotbier im Tucher-Bräu-Glaskrug im Wirtshaus Tucher-Bräu

Die Wirtschaft

Das Wirtshaus ist für uns das Sinnbild fränkischer Lebenskultur: Hier kommen alle zusammen – vom Einheimischen bis zum „Durisdn“ (fränkisch für Tourist), hier wird diskutiert, angestoßen und natürlich gut gegessen. Und selbstverständlich gehört dazu auch ein frisch gezapftes Bier.

Genau deshalb lieben wir Orte wie die Wirtschaft in Nürnberg. Nur einen Steinwurf vom Hauptmarkt entfernt trifft hier moderne fränkische Küche auf entspannte Wirtshausatmosphäre – ganz nach dem Motto: „Komm her und setz di hi.“

Wandbild mit Szenen der fränkischen Wirtshauskultur im Restaurant Die Wirtschaft Nürnberg

Modernes fränkisches Wirtshausgefühl mitten in der Altstadt

Besonders angetan waren wir vom gelungenen Mix aus fränkischer Wirtshausgemütlichkeit und modernem Design. Dunkles Holz, warme Farben und durchdachte Details sorgen für Atmosphäre, ohne ins Rustikale abzudriften. Ein echter Hingucker ist zudem das Logo im Spielkartenstil mit Dürer-Hase – eine charmante Hommage an Nürnbergs berühmtestem Sohn.

Florian von Tables & Fables vor dem Fenster des Restaurants Die Wirtschaft in Nürnberg
Wandbild mit stilisiertem Düren-Hasen im Gastraum des Restaurants Die Wirtschaft in Nürnberg

Überhaupt spielt das Wirtshaus charmant mit seiner Geschichte und bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als „Stammkneipe von Albrecht Dürer“. Tatsächlich blickt dieser Ort auf eine lange Vergangenheit zurück: Bereits im 15. Jahrhundert befanden sich hier die Herrentrinkstube und die öffentliche Waage der Stadt. Hier trafen sich Kaufleute zum Austausch, schlossen Geschäfte ab und ließen ihre Waren unter Aufsicht wiegen.

Eine Geschmacksexplosion aus dem Knoblauchsland und ein echter Wirtshausklassiker

Draußen zeigte sich Nürnberg an diesem Tag von seiner grauen Seite – umso gemütlicher war es, in der warmen Atmosphäre der Wirtschaft zu sitzen und sich einmal quer durch die Karte mit saisonalen Gerichten zu probieren.

Für regelrechte Begeisterung sorgte bei uns der „Knoblauchsländer Gemüseacker“: süß-sauer eingelegtes Gemüse aus dem Knoblauchsland mit Emmer, mildem Ziegenfrischkäse, Kräuterpesto und Nüssen. Dieses Gericht entpuppte sich bereits nach dem ersten Bissen als echte Traumkombination und sorgte für jede Menge Glücksgefühle.

Knoblauchsländer Gemüseacker mit Emmer und Ziegenfrischkäse im Restaurant Die Wirtschaft in Nürnberg
Fränkisches Gulasch mit Kartoffelklößen und Rotkohl im Restaurant Die Wirtschaft in Nürnberg

Daneben durfte natürlich auch ein fränkischer Klassiker nicht fehlen: ein deftiges Gulasch mit Klößen und Rotkohl. Ehrliche Wirtshausküche, ein echter Seelenwärmer und damit perfekt für einen verregneten Tag in der Stadt. Dazu ein frisch gezapftes Bier – genau unser Ding.

Wer fränkische Küche mit einem modernen Twist sucht, ist hier also genau richtig. Besser hätten wir unsere Mittagspause in Nürnberg kaum verbringen können.

Wanddekoration aus alten Holzbrettern im Gastraum des Restaurants Die Wirtschaft in Nürnberg

Besondere Orte und feine Entdeckungen in Nürnberg

Café ARTE im Germanischen Nationalmuseum

Das Café ARTE gehört für uns zu den schönsten Genussorten in Nürnberg und ist viel mehr als nur ein Museumscafé. Entdeckt haben wir es damals ganz spontan bei unserem Besuch im Germanischen Nationalmuseum. Draußen regnete es in Strömen und wir flüchteten uns nach unserer Museumstour auf einen Cappuccino und ein Stück Kuchen ins Café im Untergeschoss – ohne zu ahnen, dass wir hier einen echten Lieblingsort in Nürnberg finden würden.

Schon damals begeisterten uns die entspannte Atmosphäre, der herzliche Service und die feine Auswahl an hausgemachten Kuchen und regional inspirierten Mittagsgerichten. Nur eines blieb uns verwehrt: die wunderschöne Terrasse im historischen Klosterhof des ehemaligen Kartäuserklosters.

Historische Backsteinhäuser am Klosterhof des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg

Kunstpause im historischen Klosterhof

Bei unserem nächsten Besuch meinte es das Wetter endlich gut mit uns und wir konnten unseren Lunch auf der Terrasse genießen. Zwischen efeuberankten Mauern und alten Steinbögen vergisst man schnell, dass man sich hier mitten in der Nürnberger Altstadt befindet.

Ehrlich gesagt hätten wir hier problemlos den ganzen Nachmittag verbringen können. Für uns gehört der Klosterhof zu den schönsten Caféterrassen Nürnbergs und ist trotzdem noch immer ein echter Geheimtipp. Vielleicht auch, weil man das Café erst einmal durchs Museum „finden“ muss?

Historischer Klosterhof des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg im Frühling
Kartoffel-Kürbis-Rösti mit Räucherlachs, Salat und Canonita im Café Arte am Klosterhof in Nürnberg

Der historische Klosterhof sorgte für die perfekte Kulisse, das Essen für den großen Auftritt: Kartoffel-Kürbisrösti mit Räucherlachs, getoastetes Pastrami-Ciabatta und dazu Pommes und Salat auf einer Etagere serviert – so charmant angerichtet, dass sich unser Lunch an diesem Tag schon fast ein wenig glamourös anfühlte – und ja, wir haben es geliebt!

Fehlte eigentlich nur noch etwas im Glas: ein ARTE Spritz mit Canonita – mallorquinischem Orangenlikör –, der diesen entspannten Lunch im Klosterhof perfekt abrundete.

Panino mit Pommes und Salat auf einer Etagere im Café Arte Nürnberg
Terrasse des Café Arte im Klosterhof des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg

Was das Café ARTE für uns so besonders macht? Die entspannte Atmosphäre, die Liebe zum Detail und das Gefühl, hier immer genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ob nach einer Museumstour oder einfach zwischendurch – ein Besuch gehört für uns inzwischen fest bei einem Nürnberg-Trip dazu.

Entdeckt haben wir das Café ARTE übrigens schon bei einem früheren Nürnberg-Besuch während unserer Museumstour durch das Germanische Nationalmuseum. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Beitrag „Ein Wochenende in Nürnberg – unsere Tipps für euren Städtetrip im Frühling“.

Fränk'ness

Wer in Nürnberg moderne fränkische Küche sucht, landet früher oder später fast automatisch im Fränk’ness. Mit dem Fränk’ness hat Alexander Herrmann längst eine der bekanntesten Genussadressen Nürnbergs geschaffen – und trotzdem hat uns unser Lunch dort ehrlich überrascht.

Dabei war ein Besuch bei Alexander Herrmann für uns eigentlich längst überfällig. Schließlich liegt auch sein berühmtes Posthotel in Wirsberg nur einen Katzensprung von unserer Heimat Bayreuth entfernt. Trotzdem begann unsere persönliche Alexander-Herrmann-Geschichte im Fränk’ness in Nürnberg – rückblickend der perfekte Einstieg in die Genusswelt des fränkischen Sternekochs. Dass wir ihn ein Jahr später bei der Eröffnung der Genussecke im Handwerkerhof persönlich kennenlernen würden, ahnten wir damals natürlich noch nicht.

Beef Burger im Laugenbun mit Salat und gerösteten Baggers-Fetzen im Restaurant Fränk'ness in Nürnberg

Lockeres Bistro-Flair und große Aromen

Im Fränk’ness treffen urbanes Bistro-Flair und moderne fränkische Küche aufeinander. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns der aufmerksame Service: Kaum bestellt, stand das frisch gezapfte Bier schon auf dem Tisch. Eine kleine Geste, die den Ton für den restlichen Lunch setzte: Nicht aufdringlich, aber herzlich, und immer genau im richtigen Moment zur Stelle.

Fassade des Restaurants Fränk'ness mit Schaufenster und Schriftzug in Nürnberg
Modernes Ambiente im Restaurant Fränk'ness in Nürnberg

Zum Lunch entschieden wir uns für einen Beef Burger im Laugenbun mit „Baggers Fetzen“ – die fränkische Antwort auf klassische Pommes und ein typischer Herrmann-Move, den wir direkt gefeiert haben. Und ja, eigentlich hätte der Burger der Star des Tellers sein müssen – und natürlich war er phänomenal, selbstredend.

Am Ende war es jedoch eine einzelne eingemachte Karotte, die ganz unscheinbar neben dem Burger lag und ihm trotzdem mühelos die Show stahl – und uns in Verzückung versetzte. Genau solche Details verraten die Handschrift von Alexander Herrmann: regionale Produkte, große Aromen und die Fähigkeit, selbst vermeintlichen Nebendarstellern einen großen Auftritt zu verschaffen.

Beef Burger im Laugenbun im Restaurant Fränk'ness in Nürnberg
Geröstete Baggers-Fetzen als fränkische Kartoffelspezialität im Restaurant Fränk'ness in Nürnberg

Fazit: Das Fränk’ness schafft etwas, das nur wenigen Restaurants gelingt: Man kommt wegen der großen Namen und erinnert sich am Ende an die kleinen Details. Wir kommen jedenfalls wieder. Allein schon wegen der Karotten.

Übernachtungstipps für Nürnberg

Stylisch übernachten am Plärrer: Das Desgin-Hotel Motel One Nürnberg

Für unseren Citytrip nach Nürnberg haben wir uns das Design-Hotel Motel One am Plärrer* herausgesucht. Die sehr zentrale Lage ermöglichte es uns, die Altstadt bequem zu Fuß zu erkunden, während uns das stylische Interior, inspiriert vom nahegelegenen Nicolaus-Copernicus-Planetarium, in ferne Galaxien entführte.

Neben der idealen Lage des Motel One Nürnberg-Plärrer* hat uns besonders der unglaublich freundliche Service begeistert. Beim Arbeiten morgens in der Lobby (wir hatten kein Frühstück mit gebucht) erhielten wir sogar einen Kaffee aufs Haus – eine nette Geste, die uns begeisterte! Wir lieben es ja so, wenn uns jemand versteht!

Bar des Designhotels Motel One Nürnberg-Plärrer mit stilvollem Interior im Weltraumdesign
stronaut als Designelement im Motel One Nürnberg-Plärrer mit Weltraumkonzept

Ebenfalls ein Pluspunkt für uns: Das Hotel bietet einen eigenen Parkplatz und ermöglichte uns somit eine flexible An- und Abreise mit dem Auto. Vor der Tür befinden sich zudem verschiedene Straßenbahn-, U- und S-Bahn-Stationen – perfekt, um direkt ins Cityleben einzutauchen!

Fazit: Wir können euch das Motel One Nürnberg-Plärrer* für ein Wochenende in Nürnberg sehr empfehlen. Wir waren rundum zufrieden und haben uns als Gäste sehr willkommen gefühlt. Durch die zentrale Lage habt ihr nur kurze Fußwege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und auch zum Nürnberger Hauptbahnhof ist es nur ein Katzensprung. 

Modernes Hotelzimmer im Motel One Nürnberg-Plärrer

Citytrip mit Pool und Dachterrasse: Das Adina Apartment Hotel Nürnberg

Morgens zu Fuß durch die Altstadt, nachmittags mit ein paar Shoppingtüten zurück ins Hotel und abends noch auf die Dachterrasse oder in den Pool – genau diese Mischung aus zentraler Lage und entspanntem Rückzugsort machte das Adina Apartment Hotel Nürnberg für uns zur perfekten Citytrip-Basis.

Ausblick über die Nürnberger Altstadt von der Dachterrasse des Adina Apartment Hotels Nürnberg
Aperitif in stilvollem Ambiente des Adina Apartment Hotels Nürnberg

Nach einem Sightseeing- Tag in Nürnberg einfach in den Bademantel schlüpfen, ein paar Bahnen im Pool ziehen und später auf der Dachterrasse über die Dächer der Altstadt blicken? Spätestens in solchen Momenten fühlte sich unser Citytrip ein kleines bisschen wie Urlaub an.

Auch unser Studio war mehr kleines Apartment mitten in Nürnberg als klassisches Hotelzimmer – mit Kitchenette, viel Platz und genügend Raum, um zwischendurch auch einfach mal kurz die Füße hochzulegen.

Besonders praktisch für unseren Städtetrip war auch die Kombination aus Tiefgarage und zentraler Lage. Einmal eingeparkt, blieb das Auto stehen, während wir Nürnberg ganz entspannt zu Fuß erkundeten. Hauptmarkt, Handwerkerhof und Germanisches Nationalmuseum lagen schließlich nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

Modernes Restaurant im Adina Apartment Hotel Nürnberg mit gedeckten Tischen
Außenansicht des Adina Apartment Hotels Nürnberg mit Schriftzug an der Fassade
Modernes und gemütliches Hotelzimmer mit Doppelbett im Adina Apartment Hotel Nürnberg

Auch das Frühstück im Hotelrestaurant Alto hat uns positiv überrascht: Vielleicht wegen des hervorragenden Cappuccinos, vielleicht wegen der großen Auswahl, der Qualität und des aufmerksamen Services – wahrscheinlich aber, weil all das zusammen für einen wunderbar entspannten Start in den Tag sorgte.

Fazit: Ein Hotel, das nicht versucht, die Hauptrolle zu spielen, aber viele kleine Dinge richtig macht – und genau deshalb so gut in Erinnerung bleibt.

Frühstück im Restaurant Alto des Adina Apartment Hotels Nürnberg mit frischen Brötchen, Wurst, Käse und Spiegeleiern

Kulinarische Inspirationen aus Nürnberg für zu Hause

Für alle, die von Nürnberg nicht genug bekommen: Hier findet ihr unsere liebsten Rezepte, fränkischen Spezialitäten und Nürnberg-Favoriten zum Nachkochen, Genießen und Entdecken.

Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut

Kaum ein Gericht steht in Franken so zuverlässig auf der Speisekarte wie Rostbratwürste mit Sauerkraut. Mit unserem Rezept könnt ihr den regionalen Klassiker ganz einfach zu Hause nachkochen.

Zum Rezept

Nürnberger Rostbratwürste mit Bratkartoffeln, Sauerkraut und süßem Weißwurstsenf, serviert in einer Kupferpfanne auf einem rustikalen Holzbrett. Daneben liegen Besteck, eine weiße Tischdecke, eine Vintage-Postkarte und Wacholderbeeren.

Blaue Zipfel im Wurzelsud

Blaue Zipfel – oder auch Saure Zipfel – sind eine traditionelle Spezialität aus der Region – Bratwürste, die statt auf dem Grill in einem aromatischen Sud gegart werden. Mit unserem Rezept für Blaue Zipfel gelingt euch der fränkische Klassiker ganz einfach zu Hause.

Zum Rezept

Rezept für fränkische Blaue Zipfel: Saure Bratwürste in süß-saurem Wurzelsud, garniert mit Karotten, Zwiebeln und glatter Petersilie, serviert auf einem weißen Porzellanteller mit einer Gabel auf einem dunkelbraunen Holztisch. Darum drapiert ist eine grün-weiß-kariere Serviette, auf der eine Scheibe Brot liegt, sowie ein Schälchen mit Wacholder, aus dem einige Beeren auf die Tischplatte gefallen sind

Kochbuchtipp: Die Bratwurst

Die Bratwurst ist Kult – aber warum eigentlich weit über Nürnberg hinaus? Dieses Kochbuch geht der Sache auf den Grund: mit spannenden Geschichten, überraschenden Hintergründen und Rezepten von klassisch bis kreativ.

Siegfried Zelnhefer: Die Bratwurst* | ISBN: 9783747204641 | Preis:  28,00 € | Verlag: ars vivendi 

Lieblingsstücke aus Nürnberg

Creative Cards Nürnberg

Wir geben es zu: Diese Empfehlung ist nicht ganz uneigennützig. Die Creative Cards* sind aus der Idee entstanden, Nürnberg-Motive zu gestalten, die wir selbst gerne verschenken würden. Jede Karte wurde von Florian von Hand illustriert und ist ein kleines Kunstwerk für alle, die Nürnberg und Design lieben. Ob am Kühlschrank, im Büro oder als Geschenk: Die Creative Cards sind wie gemacht zum Versenden, Verschenken und Sammeln.

Fazit

Vielleicht ist genau das das Schönste an Nürnberg: Kaum glaubt man, die Stadt inzwischen gut zu kennen, wartet schon die nächste Entdeckung hinter der nächsten Ecke, in einem versteckten Innenhof oder auf einer Speisekarte. Genau deshalb kommen wir immer wieder zurück – und genau deshalb wächst auch dieser Guide mit jeder Reise weiter. Wir sind gespannt, welche Nürnberg-Tipps ihr für uns bereithaltet.

Reisetipp

Ihr sucht nach mehr Inspiration für Ausflüge und Urlaub in Franken? Dann schaut doch mal hier:

Werbehinweis: Dieser Blogartikel ist u. a. in Kooperation mit der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg entstanden. Er enthält jedoch wie immer unsere persönlichen Meinungen und Empfehlungen. Wir bedanken uns herzlich für die wundervolle Kooperation und die Möglichkeit, diese bezaubernde Stadt an diesem Frühlingswochenende entdecken zu können! 

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